CETIMA_WSD

Ablauf des strukturierten Dialoges

Ausgangslage ist der einmalige Import der Qualitätsindikatoren-Datenbank (QIDB) für ein spezifiziertes Geschäftsjahr.

Anschließend können die Ist- und Soll-Statistiken importiert und die Dokumentationsraten generiert werden.

Die Auswertungen und Ergebnisse der externen stationären Qualitätssicherung und die dazugehörigen Patientenvorgangsnummern der Jahresauswertungen stehen als zwei getrennte Text-Dateien (All-Data-20 und iLog) je Leistungsbereich zur Verfügung und werden in das WSD-Portal übernommen.

Durch die automatische Auswertung und Verarbeitung dieser Daten werden die QS-Vorgänge mit den medizinischen Einrichtungen generiert, deren Einstufung „außerhalb“ oder „signifikant außerhalb“ liegen. Anschließend werden die nötigen Formulare mit IK-Nr., Leistungsbereich, Kennzahl und Referenzbereich sowie Ergebnis für jeden Standort des Krankenhauses erzeugt (MS Word-kompatibles Format).

Als nächstes kann der QS-Dialog mit den betroffenen Einrichtungen ausgelöst werden. Nach vorgegebener Frist der Landesgeschäftsstelle für Qualitätssicherung (LQS) werden diese durch die Verantwortlichen der medizinischen Einrichtungen ausgefüllt und im WSD-Portal aktualisiert. Dies erfolgt über Formulare im Word-Format, um die Anforderungen seitens der medizinischen Einrichtung so gering wie möglich zu halten. Dabei wird die LQS automatisch informiert, wenn die Formulare / Dokumente aktualisiert wurden (entstehende Nachfragen und Hinweise erfolgen via Hinweismails direkt im WSD-Portal).

Nach erfolgreicher Prüfung der ausgefüllten Formulare können die Ergebnisse und Dokumentationsraten automatisiert aufbereitet (IK-Nr., Kennzahl, Bezeichnung des Indikators in Kurzform, Zähler, Nenner, Ergebnis, Referenzbereich, Vorjahresergebnis, Ursachen, Maßnahmen, Einstufung des KH) und in Excel exportiert werden, damit diese in den zuständigen Fachgruppen diskutiert werden können.

Sollten Rückfragen oder Aktenanforderungen erforderlich sein, erfolgt dies ebenfalls über Funktionen des Portals. Die Einstufung der medizinischen Einrichtung wird nach Abschluss des Prozesses als Datensatz im WSD-Portal für jede medizinische Einrichtung eingestellt und an die Verantwortlichen übermittelt.

Im nächsten Schritt werden die gesammelten Informationen zu den Auffälligkeiten des Berichtsteils „C“ an die ITSG exportiert. Hierzu erfolgt im ersten Schritt eine Einzelauswertung der IST- und Soll-Daten durch die LQS. Danach wird im WSD-Portal der Berichtsteil „C“ erstellt. Dieser kann nun im XML-Format an die ITSG übersandt oder als Excel-Export den medizinischen Einrichtungen zur Verfügung gestellt werden.  

Nach Abschluss des strukturierten Dialoges fasst die LQS alle Ergebnisse in 4 Tabellen zusammen und stellt diese dem gemeinsamen Bundesausschuss zur Verfügung.

 

  • Erweiterung des Imports der All-Data-20 um folgende Felder:
    • Beobachtete Rate
    • Erwartete Rate und
    • Quotient von Sentinel Events
  • Verwendung dieser Felder in den QS-Vorgängen, Recherchelisten und als Textmarken in den Vorlagen für die Erzeugung von Dokumentenmappen
  • Optimierung Datenimport
  • Optimierung der Erzeugung von Dokumentationsraten und deren Anzeige
  • Neue Textmarken für Zertifikate
  • Automatische Verarbeitung von Jahresauswertungen zu Qualitätssicherungsvorgängen
  • Generierung von Formularen im Word-Format für den strukturierten Dialog
  • EDV-gestützter strukturierter Dialog / gemeinsame Bearbeitung von Formularen (Workflow)
  • Nutzerbezogene Bereitstellung von Informationen, Auswertungen und Dokumenten
  • Verwaltung der medizinischen Einrichtungen
  • Nutzer- und Rechteverwaltung
  • Hohe Akzeptanz durch Nutzer der medizinischen Einrichtungen (einfache Bedienung, keine Softwareinstallation, kein Eingriff in eigene Organisationsprozesse)
  • Keine zusätzlichen Kosten für die medizinischen Einrichtungen
  • Zentral organisiert durch arbeitsteilige Bearbeitung
  • Komplette Kontrolle über den Qualitätssicherungsprozess
  • Einsetzbar auf unterschiedlichen Betriebssystemen (Windows, Linux, Mac)
  • Anpassbar
  • An den Arbeitsplätzen ist lediglich ein Web-Browser nötig
  • Web 2.0 Technologien
  • Sichere Datenübertragung via HTTPS
  • Client-Server-Konzept
  • Bei Bedarf komplett an Ihre Bedürfnisse anpassbar (Design, Funktionalität)
  • Batix®CMS
  • HTML
  • JavaScript
  • CSS
  • Java
  • MariaDB
  • Linux

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